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<title>Bodo Zeuner</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Bodo Zeuner</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Bodo Zeuner</b> (geboren <a href="26._August" title="26. August">26. August</a> <a href="1942" title="1942">1942</a> in <a href="K%C3%B6nigsberg_(Preu%C3%9Fen)" title="Königsberg (Preußen)">Königsberg</a>; gestorben <a href="30._November" title="30. November">30. November</a> <a href="2021" title="2021">2021</a>)<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> war ein deutscher <a href="Politikwissenschaft" title="Politikwissenschaft">Politikwissenschaftler</a> und <a href="Hochschullehrer" title="Hochschullehrer">Hochschullehrer</a>. Von 1978 bis zur Emeritierung 2006 lehrte er an der <a href="Freie_Universit%C3%A4t_Berlin" title="Freie Universität Berlin">Freien Universität Berlin</a> Politische Erwachsenenbildung, Regulierung der Arbeitsbeziehungen sowie Grundlagen der Politikwissenschaft und war zuletzt Professor am dortigen <a href="Otto-Suhr-Institut" title="Otto-Suhr-Institut">Otto-Suhr-Institut</a> (OSI) für Politikwissenschaft. Zu diesen Themen und zur <a href="Parteienforschung" title="Parteienforschung">Parteienforschung</a> veröffentlichte er zahlreiche Publikationen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausbildung_und_erste_Berufserfahrung">Ausbildung und erste Berufserfahrung</h2></div>
<p>Bodo Zeuner war Schüler des <a href="Gelehrtenschule_des_Johanneums" title="Gelehrtenschule des Johanneums">Johanneums</a> in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> und arbeitete dort an der Schülerzeitung mit. Nach dem Abitur begann er 1961 das Studium der Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut (OSI) der Freien Universität Berlin, wo unter anderem <a href="Ernst_Fraenkel_(Politikwissenschaftler)" title="Ernst Fraenkel (Politikwissenschaftler)">Ernst Fraenkel</a> und <a href="Ossip_K._Flechtheim" title="Ossip K. Flechtheim">Ossip K. Flechtheim</a> lehrten. In seiner Diplomarbeit, die er später zur Dissertation ausbaute und damit <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">promoviert</a> wurde, untersuchte er, wie die Parteien ihre Kandidaten für die Bundestagswahl aufstellten. Er kam zu dem Ergebnis, dass die einfachen Parteimitglieder über den Inhalt und Kandidaten kaum mitbestimmen können. Am OSI war er stellvertretender Institutsratssprecher.
</p><p>Von 1969 bis 1972 war Zeuner Redakteur beim <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Spiegel</a></i> und wurde von <a href="Rudolf_Augstein" title="Rudolf Augstein">Rudolf Augstein</a> wegen seines Kampfes für mehr Mitbestimmung im Redaktionsstatut zusammen mit seinen Mitstreitern <a href="Hermann_L._Gremliza" title="Hermann L. Gremliza">Hermann L. Gremliza</a> und <a href="Otto_K%C3%B6hler_(Journalist)" title="Otto Köhler (Journalist)">Otto Köhler</a> entlassen. Zeuner kehrte ans OSI zurück und veröffentlichte noch 1972 sein „Lehrstück über ein Medienunternehmen“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als Buch unter dem Titel <i>Veto gegen Augstein. Der Kampf in der Spiegel-Redaktion um Mitbestimmung</i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schwerpunkte_seiner_Tätigkeit"><span id="Schwerpunkte_seiner_T.C3.A4tigkeit"></span>Schwerpunkte seiner Tätigkeit</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gewerkschaftsarbeit_und_politische_Tätigkeit"><span id="Gewerkschaftsarbeit_und_politische_T.C3.A4tigkeit"></span>Gewerkschaftsarbeit und politische Tätigkeit</h3></div>
<p>Unter anderem war Zeuner im Bereich der Gewerkschaftsarbeit aktiv. Bereits 1991 veröffentlichte er über die später unter dem Schlagwort <a href="Union_Busting" title="Union Busting">Union Busting</a> bekannt gewordene Bekämpfung von Betriebsräten durch die Arbeitgeberseite. Im März 2004 hielt er bei einer Konferenz der <a href="Vereinte_Dienstleistungsgewerkschaft" title="Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft">Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft</a> in <a href="Freiburg_im_Breisgau" title="Freiburg im Breisgau">Freiburg im Breisgau</a> ein Referat mit dem Titel <i>Verteilungsgerechtigkeit gehört zur Demokratie</i>, dessen Manuskript er später auch publizierte.
</p><p>In dem Text <i>Ungleichheit ist geil</i>, den er in der blz, der Mitgliederzeitschrift der <a href="Gewerkschaft_Erziehung_und_Wissenschaft" title="Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft">GEW</a> Berlin, veröffentlichte, befasst sich Zeuner mit den Plänen der damaligen Rot-Grünen Bundesregierung einigen wenigen Universitäten den Status einer <a href="Exzellenzinitiative" title="Exzellenzinitiative">Elite-Universität</a> zu geben und somit die Ausbildung eines geringen Teiles der Studentenschaft auf ein höheres Niveau zu bringen.
</p><p>Für ihn seien die Elite-Pläne der Bundesregierung, die einen vollen <a href="Public_Relations" class="mw-redirect" title="Public Relations">PR</a>-Erfolg darstellten, die Ausdehnung der „ideologischen Ungleichheitsoffensive – die Leute sollen glauben, dass mehr Gesellschaftsspaltung allen nützt“, auf das Bildungswesen. Dabei fungiere der Elite-Begriff als Selbstrechtfertigung für die Gewinner, ganz nach dem Motto „Die Besserverdienenden verdienen es auch besser“.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Seit 1980, also dem Gründungsjahr der Partei, war Bodo Zeuner Mitglied der <a href="B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen" title="Bündnis 90/Die Grünen">Grünen</a>. „Aus Protest gegen den <a href="Jugoslawienkrieg" class="mw-redirect" title="Jugoslawienkrieg">Jugoslawienkrieg</a> und die <a href="Neoliberal" class="mw-redirect" title="Neoliberal">neoliberale</a> Politik“ trat er aber nach achtzehnjähriger Mitgliedschaft aus und engagierte sich nun zunächst bei der <a href="WASG" class="mw-redirect" title="WASG">WASG</a> und später bei der Partei <a href="Die_Linke" title="Die Linke">Die Linke</a>. Außerdem war er 2005 Mitunterzeichner des Aufrufs <i>Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wählen links!</i>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von ihrer Gründung 1990 bis August 2021 gehörte Bodo Zeuner der <i>Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt</i> an, 25 Jahre als Mitglied des Vorstands, zuletzt sechs Jahre als Mitglied des Kuratoriums.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Stiftung tritt ein „für Menschenwürde und Demokratie in der Arbeitswelt, freie gewerkschaftliche Betätigung, gute Arbeitsbedingungen, gleiche Rechte aller Arbeitenden und den sozialen und ökologischen Umbau von Arbeit und Wirtschaft“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zum Thema „freie gewerkschaftliche Betätigung“ erschien denn auch der letzte zu Lebzeiten veröffentlichte Text von Bodo Zeuner: <i>Hongkong. Das Ende der freien Gewerkschaften</i>, erschienen am 15. Oktober 2021 im <a href="Deutscher_Gewerkschaftsbund" title="Deutscher Gewerkschaftsbund">DGB</a>-Online-Magazin <i><a href="Gegenblende" title="Gegenblende">Gegenblende</a></i>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Forschungsgruppe_Rechtsextremismus">Forschungsgruppe Rechtsextremismus</h3></div>
<p>Zeuner war Sprecher einer Forschungsgruppe, die sich mit <a href="Rechtsextremismus" title="Rechtsextremismus">Rechtsextremismus</a> in den <a href="Gewerkschaft" title="Gewerkschaft">Gewerkschaften</a> befasste. Hier arbeitete er mit <a href="Richard_St%C3%B6ss" title="Richard Stöss">Richard Stöss</a> und Michael Fichter zusammen.
</p><p>Diese Forschungsarbeit war mit 200.000 Euro von der <a href="Hans-B%C3%B6ckler-Stiftung" title="Hans-Böckler-Stiftung">Hans-Böckler-Stiftung</a> und der <a href="Otto-Brenner-Stiftung" title="Otto-Brenner-Stiftung">Otto-Brenner-Stiftung</a> gefördert worden. Die Ergebnisse der empirischen Studie, die mit der Befragung von über 4.000 Personen das bisher größte Forschungsvorhaben zu rechtsextremen Einstellungen in der Bundesrepublik darstellte<sup id="cite_ref-jw262_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-jw262-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>wurden auf einer Diskussionsveranstaltung im <a href="Deutscher_Gewerkschaftsbund" title="Deutscher Gewerkschaftsbund">DGB</a>-Haus des Bezirks Berlin-Brandenburg am 1. Juni 2005 präsentiert. Das Ergebnis dieser Prüfung wurde von den Auftraggebern als schockierend eingestuft. Es stellte sich nämlich heraus, dass gerade ausgebildete <a href="Facharbeiter" title="Facharbeiter">Facharbeiter</a> (rund ein Viertel der Gewerkschaftsmitglieder) überproportional zu rechtsextremen Überzeugungen tendieren.
</p><p>Insgesamt wurde festgestellt, dass 20 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder eine rechtsextreme Einstellung besitzen, was prozentual den Schnitt der restlichen Gesellschaft widerspiegelt. Unter rechtsextremen Einstellungen subsumierten die Forscher in ihrer Untersuchung eine positive Haltung zu „extremem <a href="Nationalismus" title="Nationalismus">Nationalismus</a>“, „Staatsautoritarismus“, „Verharmlosung des Nationalsozialismus“, „<a href="Sozialdarwinismus" title="Sozialdarwinismus">Sozialdarwinismus</a>“, „Fremdenfeindlichkeit“ und „Antisemitismus“.<sup id="cite_ref-jw26_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-jw26-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rot-Grün_in_den_Kommunen"><span id="Rot-Gr.C3.BCn_in_den_Kommunen"></span>Rot-Grün in den Kommunen</h3></div>
<p>Im Jahr 1992 führte Zeuner zusammen mit Jörg Wischermann eine Erhebung zum Thema „Rot-Grün in den Kommunen“ durch, in der er unter anderem auf die Schwankungen im Verhältnis der beiden Parteien einging. Die Ergebnisse dieser Erhebung wurden 1995 in dem Buch <i>Rot-Grün in den Kommunen. Konfliktpotentiale und Reformperspektiven. Ergebnisse einer Befragung von Kommunalpolitikern</i> veröffentlicht.
</p><p>In diesem Buch wird folgendes postuliert: Seit der Gründung der „Grünen“ verfügten beide Parteien über einen gewissen Erfahrungsschatz im Umgang miteinander, der sich sowohl aus Ablehnung, wie auch aus Koalitionsverhandlungen speise. Als Hauptziel der Erhebung wurde formuliert: „Diesen Bestand auf der sich als Experimentier- und Beobachtungsfeld anbietenden kommunalen Ebene zu sichten, die Vielfalt der Formen des Verhältnisses von <a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a> und Grünen, seiner Bedingungen und der von den Akteuren für ihr Handeln angegebenen Gründ systematisch zu beschreiben.“<sup id="cite_ref-konfl_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-konfl-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hintergrund waren unter anderem die Probleme, die sich auf der kommunalen Ebene ergeben hätten, zum Beispiel „fehlende politische Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten“.<sup id="cite_ref-konfl_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-konfl-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Neu an dieser Untersuchung ist, dass sie die erste Totalerhebung bei sozialdemokratischen und grünen Kommunalpolitikern darstellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Politik_an_der_Hochschule">Politik an der Hochschule</h3></div>
<p>Zeuner äußerte sich auch an der Hochschule oft politisch. So wandte er sich 2005 als Geschäftsführer des OSI in einem offenen Brief an den Kollegen <a href="Bernd_Rabehl" title="Bernd Rabehl">Bernd Rabehl</a>, der zuvor auf seiner langen Reise vom <a href="Sozialistischer_Deutscher_Studentenbund" title="Sozialistischer Deutscher Studentenbund">Sozialistischen Deutscher Studentenbund</a> nach rechts bei der <a href="Nationaldemokratische_Partei_Deutschlands" class="mw-redirect" title="Nationaldemokratische Partei Deutschlands">NPD</a>-Zeitung <a href="Deutsche_Stimme" title="Deutsche Stimme"><i>Deutschen Stimme</i></a> angelangt war und dieser ein <a href="Interview" title="Interview">Interview</a> gegeben hatte. Zeuner verurteilte darin Rabehl wegen seiner rechtspopulistischen Aussagen und verdeutlichte ihm, dass er damit außerhalb des <a href="Konsens" title="Konsens">Konsenses</a> und Selbstverständnisses des Fachbereichsrates des Otto-Suhr-Institutes stehe. Auch in seiner Abschiedsvorlesung von 2007 ließ Zeuner es sich nicht nehmen, über die Durchsetzung von Partikularinteressen und <a href="Zitierkartell" class="mw-redirect" title="Zitierkartell">Zitierkartellen</a> innerhalb von Universitäten zu referieren.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Andere_Aktivitäten"><span id="Andere_Aktivit.C3.A4ten"></span>Andere Aktivitäten</h3></div>
<p>Zeuners Tochter Katharina Zeuner war neben anderen Personen von einem Polizeieinsatz auf die <a href="Armando_Diaz" title="Armando Diaz">Armando-Diaz</a>-Schule am 22. Juli 2001 während des <a href="G8-Gipfel_in_Genua_2001" title="G8-Gipfel in Genua 2001">G8-Gipfels in Genua</a> betroffen. Vater Bodo Zeuner und Mutter Gundula Bölke-Zeuner (1941–2012) traten deshalb in regen Briefkontakt mit dem deutschen <a href="Innenministerium" title="Innenministerium">Innenministerium</a> und gaben auch diverse Zeitungsinterviews hierzu.
</p><p>Bodo Zeuner verstarb im Alter von 79 Jahren und wurde auf dem <a href="Alter_St.-Matth%C3%A4us-Kirchhof" class="mw-redirect" title="Alter St.-Matthäus-Kirchhof">Alten St.-Matthäus-Kirchhof</a> in Berlin beigesetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften_(Auswahl)"><span id="Schriften_.28Auswahl.29"></span>Schriften (Auswahl)</h2></div>
<ul><li><i>Arbeitsunrecht. Geschichten über Bürgerrechte im Betrieb.</i> Rasch und Röhring, Hamburg 1991, ISBN 3-89136-425-3.</li>
<li><i>Linke und Demokratie. Wohnungsbau, Sozialgeschichte.</i> Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 1985.</li>
<li><i>Genossen, was nun? Bilanz und Perspektiven sozialdemokratischer Politik.</i> Mit Beiträgen von Volker Grans. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1983.</li>
<li><i>Veto gegen Augstein. Der Kampf in der Spiegel-Redaktion um Mitbestimmung.</i> Hoffmann und Campe, Hamburg 1972.</li>
<li><i>Kandidatenaufstellung zur Bundestagswahl 1965. Untersuchungen zur innerparteilichen Willensbildung und zur politischen Führungsauslese.</i> Nijhoff Verlag, Den Haag 1970.</li>
<li><i>Innerparteiliche Demokratie.</i> Colloquium Verlag, Berlin 1970 (Neuauflage).</li>
<li>mit Jörg Wischermann: <i>Rot-Grün in den Kommunen. Konfliktpotentiale und Reformperspektiven.</i> VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-8100-1312-5.</li>
<li>mit Günter Polach und Jörg Wischermann: <i>Ein nachhaltig anderes Parteiensystem. Profile und Beziehungen von Parteien in ostdeutschen Kommunen. Ergebnisse einer Befragung von Kommunalpolitikern.</i> Leske + Budrich Verlag, Opladen 2000, ISBN 3-8100-2738-3.</li>
<li><i>Kritik + Hoffnung. Politische und politikwissenschaftliche Texte aus 50 Jahren.</i> Die Buchmacherei, Berlin 2019, ISBN 978-3-9819243-8-1.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Siegfried_Heimann" title="Siegfried Heimann">Siegfried Heimann</a>: <i>Ein lebensfroher solidarischer Freund und Genosse. Ein Nachruf auf Bodo Zeuner (1942–2021)</i>. In: <i>Prokla</i>, Nr. 2006, Heft 1 2022, S. 165–170 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://prokla.de/index.php/PROKLA/article/view/1979">als frei verfügbares PDF auf prokla.de</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=124086969">Literatur von und über Bodo Zeuner</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>mit Ingrid Kurz-Scherf: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/grundwerte.html"><i>Politische Perspektiven der Gewerkschaften zwischen Opposition und Kooperation</i></a>. In: <i><a href="Gewerkschaftliche_Monatshefte" title="Gewerkschaftliche Monatshefte">Gewerkschaftliche Monatshefte</a></i>, 3/01, S. 147 ff.</li>
<li>Tilman Vogt: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/bodo-der-rote"><i>„Bodo, der Rote“ Würdigung Bodo Zeuners aus Anlass der Abschiedsvorlesung</i></a>. In: <i>Der Freitag</i>, Nr. 29 vom 20. Juli 2007</li>
<li>Karl Lauschke: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1159275.bodo-zeuner-selber-denken-macht-schlau.html"><i>Selber denken macht schlau</i>.</a> <i>Ein engagierter linker Intellektueller: Zum Tod des Politikwissenschaftlers Bodo Zeuner</i>. In: <i>nd-aktuell. Journalismus von links</i> vom 3. Dezember 2021</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://trauer.tagesspiegel.de/traueranzeige/bodo-zeuner"><i>Traueranzeigen von Bodo Zeuner | Tagesspiegel Trauer.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 10. Dezember 2021</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABodo+Zeuner&rft.title=Traueranzeigen+von+Bodo+Zeuner+%7C+Tagesspiegel+Trauer&rft.description=Traueranzeigen+von+Bodo+Zeuner+%7C+Tagesspiegel+Trauer&rft.identifier=https%3A%2F%2Ftrauer.tagesspiegel.de%2Ftraueranzeige%2Fbodo-zeuner&rft.language=de-DE"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Karl_Lauschke" title="Karl Lauschke">Karl Lauschke</a>: <i>Selbst denken macht schlau – Ein engagierter linker Intellektueller: Zum Tod des Politikwisschenschaftlers Bodo Zeuner</i>. nd vom 4./5. Dezember 2021, S. 11. Online auf <i>nd-aktuell. Journalismus von links</i> mit Datum vom 3. Dezember 2021 verfügbar unter dem Titel <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1159275.bodo-zeuner-selber-denken-macht-schlau.html"><i>Selber denken macht schlau</i>.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">blz: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060111000940/http://www.gew-berlin.de/blz/3140.htm"><i>Ungleichheit ist geil: Elite als neuer Leitbegriff der SPD-Bildungspolitik</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 11. Januar 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>blz</i>, Nr. 3–4, 2004.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070223161346/http://www.wir-waehlen-links.de/aufruf.php">Aufruf der Initiative „Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wählen links!“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 23. Februar 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Aufruf zur Bundestagswahl 2005.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stiftungmunda.de/"><i>Wir trauern um Bodo Zeuner</i></a> Topmeldung auf der Website, aufgerufen am 10. Dezember 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stiftungmunda.de/ueber-uns/wofuer-wir-stehen"><i>Wofür wir stehen</i></a> Vision der Stiftung.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Bodo Zeuner: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://gegenblende.dgb.de/artikel/++co++b87b3c38-2d8c-11ec-826a-001a4a160123"><i>Hongkong: Das Ende der freien Gewerkschaften</i></a>. Online-Magazin <i><a href="Gegenblende" title="Gegenblende">Gegenblende</a></i> vom 15. Oktober 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-jw262-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-jw262_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="Jungle_World" title="Jungle World">Jungle World</a>.</i> Nr. 26, 29. Juni 2005.</span>
</li>
<li id="cite_note-jw26-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-jw26_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Jungle World.</i> Nr. 26, 29. Juni 2005.</span>
</li>
<li id="cite_note-konfl-10"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-konfl_10-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-konfl_10-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><i>Rot-Grün in den Kommunen. Konfliktpotentiale und Reformperspektiven. Ergebnisse einer Befragung von Kommunalpolitikern.</i> S. 1 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Jessica Hoffmann (Herausgeberin): <i>Geschichte der Freien Universität Berlin. Ereignisse – Orte – Personen</i>, Frank & Timme, Berlin 2008, ISBN 978-3865962058, S. 133.</span>
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